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Webseite8 Min. Lesezeit

Was kostet eine Webseite? Ehrliche Preise für Allgäuer Unternehmen

„Was kostet denn so eine Webseite?“ – das ist fast immer die erste Frage im Erstgespräch. Und die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt darauf an. Nicht, weil wir uns drücken wollen, sondern weil „eine Webseite“ genauso unterschiedlich sein kann wie „ein Auto“. Zwischen dem Baukasten für 15 Euro im Monat und der Agenturseite für 20.000 Euro liegt eine ganze Welt. In diesem Artikel bekommst du, was dir sonst kaum jemand gibt: konkrete Preisklassen, was in jeder davon wirklich drinsteckt, welche laufenden Kosten dazukommen – und woran du erkennst, ob ein Angebot für dein Allgäuer Unternehmen fair ist.

Oliver SchönemannOliver SchönemannGründer, Allgäu Marketing
Was kostet eine Webseite – Webdesign Preise für Allgäuer Unternehmen von Allgäu Marketing

Warum dir niemand seriös einen Festpreis nennen kann

Wenn du in einem Autohaus stehst und fragst, was ein Auto kostet, bekommst du dieselbe Antwort: Kommt drauf an. Kleinwagen oder Transporter? Für die Stadt oder für die Baustelle in Oberstdorf im Januar? Bei Webseiten ist es identisch. Eine Webseite ist kein Produkt aus dem Regal, sondern ein Werkzeug – und der Preis richtet sich danach, was dieses Werkzeug für dich leisten soll.

Deshalb hier kein Marketing-Geschwurbel, sondern die Zahlen, die im deutschen Markt tatsächlich aufgerufen werden. Damit du beim nächsten Angebot einschätzen kannst, ob es fair ist – egal, von wem es kommt.

Merke

Die entscheidende Frage ist nicht, was deine Webseite kostet. Sondern was sie dir einbringt. Eine Seite für 900 Euro, die niemand findet und die keine Anfrage erzeugt, ist teuer. Eine Seite für 6.000 Euro, die dir jeden Monat drei zusätzliche Aufträge bringt, hat sich in wenigen Wochen bezahlt gemacht.

Die drei Preisklassen – und was jeweils drinsteckt

VarianteTypischer PreisWas drin istFür wen geeignet
Baukasten, selbst gebaut0–500 € + ca. 10–30 € im MonatFertige Vorlage, eigene Texte, eigene Bilder, sehr viel eigene ZeitVerein, Hobby, allererster Platzhalter
Freelancer oder nebenberuflich1.500–3.500 €Individuelles Design und Grundstruktur, meist ohne Strategie, ohne Texte, ohne laufende BetreuungKleine Betriebe, die Konzept und Texte selbst liefern
Professionelle Agentur4.000–12.000 €Zielgruppen-Analyse, Struktur, verkaufspsychologische Texte, Design, Technik, Google-Optimierung, Wartung, fester AnsprechpartnerBetriebe, die über die Webseite Kunden und Mitarbeiter gewinnen wollen

Der wichtigste Unterschied zwischen diesen Klassen ist nicht das Design. Es ist die Arbeit, die vor dem Design passiert: Wer sind deine Kunden? Wonach suchen sie bei Google? Was macht dich gegenüber dem Betrieb im Nachbarort besser? Diese Analyse ist der Teil, der eine Webseite von einer digitalen Visitenkarte zu einem Verkäufer macht – und der Teil, der in den günstigen Klassen komplett fehlt.

Deshalb sehen viele Seiten aus der mittleren Klasse hübsch aus und bringen trotzdem nichts. Sie sind gestaltet, aber nicht gebaut.

Achtung

Der günstigste Anbieter ist selten der billigste. Wenn du nach zwei Jahren merkst, dass die Seite keine Anfragen bringt, nicht bei Google auftaucht und niemand mehr erreichbar ist, der sie pflegen könnte, zahlst du zweimal: einmal für die alte Seite und einmal für die neue.

Diese fünf Faktoren treiben den Preis

  • Umfang: Eine Seite mit fünf Unterseiten kostet weniger als eine mit dreißig, einem Karriere-Bereich und einem Projekt-Archiv.
  • Texte: Wer die Texte selbst schreibt, spart Geld – zahlt aber oft mit Wirkung. Verkaufspsychologische Texte sind der Hebel, der aus Besuchern Anfragen macht.
  • Bilder und Video: Eigene Aufnahmen von deinem Team und deinen Projekten kosten extra, ersetzen aber Stockfotos, die jeder Besucher sofort als austauschbar erkennt.
  • Funktionen: Terminbuchung, Bewerberformular, Kundenbereich, Shop oder mehrsprachige Seiten sind echte Entwicklungsarbeit.
  • Google-Sichtbarkeit: Eine Seite, die für „Zimmerei Kempten“ oder „Zahnarzt Sonthofen“ wirklich gefunden werden soll, braucht technische SEO, saubere Struktur und lokale Optimierung.

Dieselbe Investition, unterschiedliche Wirkungsdauer

5.000 € in Print, Flyer und Anzeigen1Kampagne
Gedruckt, verteilt, gelesen, weggeworfen – danach beginnt die Ausgabe von vorn
5.000 € in eine professionelle Webseite4Jahre Wirkung
Die Seite arbeitet jeden Tag weiter: rund um die Uhr, für jeden, der dich googelt

Die laufenden Kosten, die viele vergessen

  • Domain und Hosting: je nach Anbieter etwa 5 bis 30 Euro im Monat.
  • Wartung und Updates: Sicherheitsupdates, Backups, technische Pflege – ohne das wird jede Seite irgendwann zum Risiko.
  • Inhaltliche Pflege: neue Projekte, neue Mitarbeiter, neue Leistungen. Eine Seite, die nie aktualisiert wird, verliert bei Google und bei Menschen.
  • Google-Unternehmensprofil: kostenlos, aber es will gepflegt werden – und ist im Allgäu oft der wichtigste einzelne Sichtbarkeits-Hebel.
Tipp

Rechne nicht in Anschaffung, rechne in Monaten. Eine Webseite für 6.000 Euro, die vier Jahre läuft, kostet dich 125 Euro im Monat. Frag dich: Bringt mir dieser digitale Mitarbeiter im Monat mehr als 125 Euro? Bei den meisten Betrieben reicht dafür ein einziger zusätzlicher Auftrag im Quartal.

Woran du ein faires Angebot erkennst

  • Es steht drin, was du bekommst: Seitenanzahl, Texte, Bilder, Funktionen, Betreuung – nicht nur „Erstellung einer Webseite“.
  • Es wurde vorher gefragt: Wer ein Angebot schreibt, ohne dein Geschäft, deine Kunden und deine Ziele zu kennen, verkauft dir eine Vorlage.
  • Die Domain gehört dir: Domain, Inhalte und Zugänge müssen auf deinen Namen laufen. Immer.
  • Es gibt einen Plan für danach: Wer pflegt die Seite? Wer ist erreichbar, wenn etwas nicht funktioniert?
  • Du verstehst jeden Posten: Wenn dir jemand den Preis nicht in normalen Worten erklären kann, ist das kein gutes Zeichen.
Eine Webseite ist keine Ausgabe, die du einmal hinter dich bringst. Sie ist ein Mitarbeiter, der nie krank wird.

Fazit: Der Preis entscheidet sich, bevor das Design beginnt

Für die meisten Allgäuer Unternehmen – Handwerk, Praxis, Dienstleistung, Gastronomie – liegt eine professionelle Webseite, die wirklich Kunden und Bewerber bringt, im vierstelligen Bereich. Das ist kein Schnäppchen, aber es ist auch keine Fantasiezahl: Dahinter stecken Analyse, Struktur, Texte, Design, Technik und Betreuung.

Wichtiger als die Zahl ist, dass du weißt, wofür du sie zahlst. Wer versteht, was in seinem Angebot steckt, trifft eine gute Entscheidung – bei uns oder bei jemand anderem. Und genau dafür ist die unverbindliche Beratung da: Du bekommst eine ehrliche Einschätzung deiner aktuellen Seite und eine realistische Hausnummer für dein Projekt. Ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen zu den Kosten einer Webseite

Was kostet eine professionelle Webseite für ein Allgäuer Unternehmen?

Für einen typischen Betrieb mit Leistungsseiten, Referenzen, Kontakt und Google-Optimierung liegt der Marktpreis in Deutschland meist zwischen 4.000 und 12.000 Euro. Der genaue Preis hängt von Umfang, Texten, Bildern und Funktionen ab. In der unverbindlichen Beratung bekommst du eine konkrete Hausnummer für deinen Fall.

Warum ist eine Baukasten-Webseite so viel günstiger?

Weil du fast alles selbst machst: Struktur, Texte, Bilder, Optimierung. Der Baukasten liefert nur die Vorlage. Das kann für einen Verein reichen. Für ein Unternehmen, das über die Webseite Kunden gewinnen will, fehlt genau der Teil, der die Wirkung erzeugt.

Welche laufenden Kosten habe ich nach dem Launch?

Domain und Hosting liegen je nach Anbieter bei etwa 5 bis 30 Euro im Monat. Dazu kommt idealerweise eine Wartung für Updates, Backups und kleinere Änderungen. Ohne Pflege veraltet jede Webseite – technisch und inhaltlich.

Kann ich die Webseite später erweitern?

Ja, wenn sie sauber gebaut ist. Viele Betriebe starten mit einer schlanken Seite und ergänzen später einen Karriere-Bereich, ein Projekt-Archiv oder eine Terminbuchung. Achte darauf, dass dein Anbieter dir diese Erweiterbarkeit schriftlich zusagt.

Lohnt sich das für einen kleinen Betrieb überhaupt?

Gerade für kleine Betriebe. Wer wenige, aber gute Aufträge braucht, profitiert am stärksten davon, dass die Webseite Vertrauen aufbaut und Anfragen vorqualifiziert. Rechne den Preis auf die Laufzeit um – oft reicht ein zusätzlicher Auftrag im Quartal, damit sich die Investition trägt.

Unverbindliche Beratung

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